Tja, es kam wie es kommen musste – so als alter Speed-Junkie hält man es ja nicht mehr aus mit 6 MBit DSL, also bestellte ich dann mal 16 MBit DSL (nach mehreren Anläufen im t-com Shop – Intershop scheint noch nicht in der Lage zu sein ein funktionierendes Bestellsystem zu programmieren). Der Tag der Anschaltung nahte, aber nix passiert, der Tacho bleibt stur bei 6 MBit stehen. Na ja – dann wohl ein Tag später dachte ich mir – allerdings hatte ich am nächsten Morgen den Eindruck, dass DSL nun ganz besonders zäh geworden ist. Ein kurzer Blick auf die aktuell gemalten Graphen bestätigt die Befürchtungen – was immer um 03:00 Uhr Nachts geschehen ist – ich hatte jedenfalls nur noch “old-school” DSL, 768 KBit down- und 160 KBit upstream:
Also fix um 11:23 ne Störung bei der Telekom aufgemacht – da spielt im Web dann so eine Lichtorgel zu dem Satz “Wir überprüfen jetzt ihren
DSL Port” an deren Ende ein eindeutiges Ergebnis steht: “Es liegt keine Störung vor – wollen sie dennoch eine Störung melden” – das wird dann evtl. kostenpflichtig. Hm – klar,
DSL hatte ich ja nun zugegebenermassen noch, aber dann noch nicht so wie ich mir das vorstellte. Also, Augen zu und durch – Melden heisst helfen! Um 11:47 dann die erste Entwarnung “Wir haben in einer ersten Prüfung einen Fehler festgestellt.” (huh? erste Überprüfung? ich dachte das Gebimmsel im Web macht die erste Überprüfung) Danach allerdings keine Meldung mehr den Tag über, obwohl das Störungsticket im Web zweimal eine neue Uhrzeit beim Feld “letzte Änderung” bekam. Am nächsten Tag, ca. 11:10 Anruf von einem Telekom Techniker – er steht vorm
HVT Schulstrasse und geht gleich rein um meinen Port zu überprüfen – was genau denn mein Problem wäre (wirkte jetzt nicht als wäre ihm das bisher irgendwie durch den Workflow mitgeteilt worden) – also, erläutere ich ihm kurz das Problem. Nach dem Mittag, gegen 12:50 erneuter Anruf: “Ja, da war bestimmt was falsch konfiguriert auf dem Port, er hat das mal korrigiert und auch gemessen, jetzt sprudeln auch 16 MBit raus”. 13:08 Mail, “Abschluss meiner Störungsmeldung”. Überprüfung zu Hause ergab, Problem ist weg, volle Geschwindigkeit verfügbar. Ich sach mal so: der Störungsworkflow der Telekom hat problemlos funktioniert, und (fast) innerhalb der 24 Std.
SLA zur Behebung des Problems geführt. Hätte die Telekom das nicht vorher kaputt gemacht wäre ich hinterher richtig glücklich über meinen Dienstleister gewesen
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