Bei westeins.de hat man sich meine Tipps offenbar zu Herzen genommen und bloggt heute unter der Rubrik “tut geheimnisvoll”, und würzt das ganze mit web2.0 kompatiblen Schlüsselwörtern. Ich sach mal so (und ich finde das sympathisch): Ihr seid alles, ausser beta. So irgendwie hebt sich euer Ansatz wohlwollend von beta Portalen oder Projekten ab, die das Produkt beim rezipierenden Blogger reifen lassen – man kann euch nix unausgegorenes vorwerfen – weil gibt einfach nix. Andererseits ist das ganze ja auch ein bischen wie Schwangerschaft ohne den Bauch dicker werden zu sehen … könnte man für eine Scheinschwangerschaft halten. Ihr verbaut euch natürlich ein bisserl die Möglichkeit, dass wie auch immer geartete Kritik euch helfen könnte euer Produkt zu verbessern – wenn ihr die Zeit nach dem Launch (so in drei bis x Monaten) für Nachbesserungen dranhängen müsst könnt ihr immerhin das erste ausgereifte Portal der web3.0 Phase sein. Wenn ich mich recht entsinne, hatte der Kollege von WAZsolls bemängelt dass die Kommunikation nach innen auch nicht viel besser ist. Das hier:
Aber auch Techniker, Softwareentwickler und Redakteure gehen gerne mit grundsätzlich unterschiedlichen Schlussfolgerungen aus einem Gespräch heraus, obwohl eigentlich jeder den Eindruck gewonnen hatte, es sei ein Konsens erzielt worden – Babylon ist überall, der typische Satz, nachdem die Realität an den heiß diskutierten Plan angepasst wurde: „Nein!! So hatten wir das doch nicht gemeint“ – da hilft nur beten.wirkt ja dann doch so, als wären Behördenstrukturen und Kommunikation immer noch ein Problem – vielleicht fehlt ja auch nur jemand, der mal mit der flachen Hand auf den Tisch haut und sagt “so machen wir es” und bis “dann-und-dann” ist es fertig und jetzt “ab die Luzie alle”. Ich bin und bleibe jedenfalls gespannt wie ein Flitzebogen und wedele weiter freundlich mit dem Schwanz. Äh … streicht den letzten Satz, das wollte ich gar nicht bloggen



