Natürlich ist es schon ein bischen chauvinistisch, wenn eine liebe Kollegin (nett gemeint) aufgrund ihrer auffallenden Stiefel mit dem Titel “Stiefelmaus” belegt wird. Der Unterschied zwischen Chauvi-Spruch und subtil zum Ausdruck gebrachter Bewunderung ist ja manchmal leicht fliessend – der mitschwingende Subkontext im hier besprochenen Fall jedoch auf jeden Fall positiv besetzt. Noch problembesetzter als die Verleihung obigen Titels ist offenbar jedoch die Aberkennung des Titels durch implizite Nutzung des selbigen für eine andere Person. Offensichtlich ist egal wie man es macht immer alles falsch. Schliesslich war jemand der erste der diesen Titel trug – und trotz der Fragwürdigkeit des Titels doch offenbar angetan von selbigem. Auch wohlmeinende Beschwichtigungen a la “Wir sind Stiefelmaus” oder neue Titel im Stile von “Stiefelmaus der Herzen” haben die Gefechtslage nicht wirklich verbessert. Und so wurde das ganze “unter Frauen” auf einer Sommerparty geklärt. Die Herausforderin patzte und trat mit High-Heels an, sodass der Titel “Stiefelmaus des Abends” glanzvoll an die Titelverteidigerin ging, ebenso wie die Titel “Stiefelmaus der Woche” und “Stiefelmaus Q2”. Für Q3 wird die unabhängige Jury dann wieder zusammentreten und vorbehaltlos den Titel neu vergeben – mögen die besten Stiefel gewinnen
We need more Stiefelmaus Bilder