und ich hatte schon Angst das würde nicht auf Gegenseitigkeit beruhen. Ein interessanter Artikel dazu und über Gegenwart und Zukunft des Radios. Überraschend fand ich vor allem das folgende
Beispiel Nordrhein-Westfalen: Als einziger Kanal für junge Hörerschaften tritt dort der WDR-Sender EinsLive auf den Plan. Dumm nur, dass das Durchschnittsalter des Selbsternannten Jugendsenders mittlerweile bei 34 Jahren liegt.34-jährige ausspuck – kein Wunder, dass man bei EinsLive alles gibt um von der Zielgruppe wegzukommen. Ich persönlich hätte ja nix gegen ein musikalisches Radio-Ghetto für 34-36 jährige (danach, seien wir ehrlich, kommt nur noch WDR-4) ohne Call-In, Tag-Team Moderation und Gästebuchvorlesern im Web2.0 Wahn. Kann von mir aus dann auch VierunddreissigLive heissen … oder eben EinsLive ohne den Bullshit.
Auch aus dem Internet droht Gefahr. 90 Prozent aller 12- bis 19-Jährigen sind online. Rund ein Drittel davon hört im Netz Musik. Allerdings sind auch dort nicht die klassischen Radiosender Innovationsführer, sondern kleine wendige Start-ups wie die Musikplattform Last.fm.Na dann schauen wir mal wie lange wir GEZ-finanziert den Web2.0 Startups hinterherlaufen um mehr 14-jährige vor den Transistor zu kriegen. Seufz



