Wer kennt das nicht – man registriert sich bei allen möglichen Diensten und muss sich jedesmal einen neuen Benutzernamen, passende E-Mail-Adresse und Passwort ausdenken. Bei den meisten endet das so, dass sie sich sowas wie ein “low-security” Passwort für all diese Dienste zulegen sowie irgendeine bereits verbrannte E-Mail Adresse benutzen. Nicht ganz unproblematisch, da man ja nie genau weiss ob nicht doch jemand die E-Mail Adresse weitergibt oder nicht evtl. sogar das Passwort im Klartext speichert um es anderweitig zu nutzen (und sei es unabsichtlich durch SQL Exploit oder was auch immer). Das E-Mail Problem erschlage ich persönlich durch eine private catch-all Domain sodass ich bei jedem Dienst einfach Dienst@cath-all-domain.xyz als Email-Adresse angeben kann – sofern mich dann SPAM über genau diese Adresse erreicht weiss ich auch wen ich beuteln kann. Bei den Passwörtern behelfe ich mir inzwischen mit passwordmaker.org. Dabei wird für eine beliebige URL über mein Master-Passwort ein Hash generiert der dann als Passwort verwendet werden kann. Das ganze funktioniert (unter anderem) als Firefox Plugin, sprich ich kann bei Passwortfeldern einfach via rechter Maustaste und “Populate this field” den errechneten Hash als Passwort einsetzen. Das beste daran: Für die meisten Dienste kenne ich nicht mal selber mein Passwort (könnte es aber nachschauen, oder ins Clipboard kopieren) und ich brauche auch keine Passwort-Datenbank durch die Gegend tragen, da ich ja auch bei frisch installiertem Plugin via meinem Master-Passwort immer die korrekten Hashes erzeugen kann.
Dienstag, 5. Februar 2008
Tool: passwordmaker.org
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