Die Landung wurde hart. Bertelsmann ist ja eigentlich mehr so eine Behörde mit eingebautem Think-Tank zur sublimen Steuerung der politischen Kaste (Stichwort Stiftung) – einmal Bertelsmann, immer Bertelsmann, kann man wohl ruhig so sagen. Die Insassen der Blase aber waren in Ungnade gefallen und so wurde hier zur Abwechslung mal massiv entlassen, hier im Anfang nachzulesen:
Im Augenblick seien 200 Leute bei BOL in Deutschland beschäftigt, wobei die Mehrheit freie Mitarbeiter oder Angestellte bei ausgegliederten Unternehmen seien. Noch am Dienstagnachmittag hatte BOL International eine Stellungnahme zu einem Bericht der Wochenzeitung 'Die Zeit' abgelehnt, wonach mehr als ein Viertel der BOL-Mitarbeiter in München entlassen werden sollten.
Gut, aus einem Viertel wurden vier Viertel – für die Beteiligten ein Hohn, wo doch zur Erbauung der Mitarbeiter regelmässig Rundmails der “Stiftung Menschlichkeit” von Herrn Mohn den tristen Alltag erhellen sollten. Und so drehte man das Licht nochmal richtig auf, bevor man es ausmachte. Und plötzlich prangte einen halben Tag lang ein ganz anderer BOL.de Shop im Internet – gewürzt mit ein paar Bosheiten. Aus meiner Sicht war der Shop wenigstens an dem Tag mal ein echter Renner.
PS: Dieser Beitrag ist eigentlich alt, ich habe ihn nur vom alten ins neue Blog portiert. Ich fühlte mich wegen dieser Horoskope daran erinnert




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