Tja … war mir ja vorher klar, dass Hollywood es schaffen würde die fantastische Vorlage von Richard Matheson aus dem Jahr 1954 hinzurichten. Allen die nur den Film gesehen haben kann ich nur wärmstens empfehlen das Buch im Original zu lesen – einfach als Lehrstück wie ein Film es schaffen kann die Botschaft eines Buches einfach ins Gegenteil zu verkehren. Der erste Teil des Films ist zugegebenermassen sehr eindrucksvoll – an Originalschauplätzen gefilmt wird die Vision durch ein menschenleeres New York zu wandern stimmungsvoll in Szene gesetzt. Die zweite Hälfte des Films ist dann leider nur noch OMFG – wie kann man nur – aber das müsst ihr euch im Zweifel selber ansehen. Allen die den Film bereits gesehen haben und vom “amerikanischen” Ende enttäuscht waren sei die deutsche Kurzzusammenfassung in der Wikipedia ans Herz gelegt die verstehen lässt warum es eigentlich mit Ich bin Legende und nicht mit Sein Name wurde Legende enden müsste im Film.
Artikel mit Tag kino
Dienstag, 15. Januar 2008
I am Legend aka Ooops Hollywood did it again
Freitag, 4. Januar 2008
Liebe Filmindustrie,
Ich gebe zu, ich bin ein HD Junkie (geworden) – und ja, ich kaufe euch die kleinen cent-wertigen Granulat-Scheiben mit HD-Content ab. Für euch entfällt sogar ein Schritt des “kleinrechnens” und “remasterns” für ne DVD – alles kein Thema, bin ja ein Junkie – da lege ich auch mal 10-15 EUR mehr für so’ne Scheibe auf den Tisch. Als Bonus bekomme ich in meiner kleinen Plastikschachtel dafür sogar null Booklets oder andere Gimmicks (In Zahlen: 0). Das finde ich super von euch – Ihr nehmt euch meines Geldes an, schont die Bäume, entlastet meinen Papiermüll und all das für noch buntere Farben und noch genauere Bartstoppelpixel. Danke, ihr seid so gut zu mir. Mal ehrlich, auch wenn ich Booklets und anderen Tand nicht immer wirklich lese – so ein bischen den Anschein von Mühe könntet ihr doch versuchsweise an den Tag legen wenn ihr den Leuten den gleichen Content in bunter für mehr Geld unterjubelt, oder?
Dienstag, 24. April 2007
"es ist nur ein Auge ... "
Alta … sitze ich gestern im Kino – dachte ich für einen Moment ich bin in einer Schulveranstaltung zum Thema deblank” >Kolberg gelandet. Matschigbraune Spartaküsschen
Aber auch das würde man vielleicht mit nur ein bisschen Bauchgrimmen hinnehmen. Wäre 300 eben nur militaristisch, oder hauruck-patriotisch, oder sehr amerikanisch rechtskonservativ.
Doch der Film ist mehr, und er ist es derart lehrbuchmäßig, dass es fast schon wieder komisch sein könnte, wenn's nicht so traurig wäre: 300 ist im vollen, exakten und engen Sinn der Definition faschistisch. Er wirkt dabei manchmal, als hätte ihn sich Klaus Theweleit persönlich bestellt, weil er's leid war, für seine Faschismusanalysen immer auf eine ganze Reihe von Beispielen zurückgreifen zu müssen, und er jetzt endlich mal alle wesentlichen Merkmale in einem einzigen handlichen Filmpäckchen zum Mitnehmen haben wollte. [...]




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